PACS & Viewer

PACS-System für Kliniken und Radiologien: alle Bilder in einem Archiv

Verteilte Archive, gesuchte Voraufnahmen, CDs aus Fremdbefunden — das kostet Minuten pro Fall. Das PACS macht jede Studie dort verfügbar, wo sie gebraucht wird: On-Premise, Cloud oder hybrid.

  • IHE-konform
  • Klasse IIb (MDR)
  • 24/7 Service Desk
  • 01DICOM, IHE-konform, HL7/FHIR
  • 02Medizinprodukt Klasse IIb (MDR)
  • 03On-Premise, Cloud oder hybrid
Warum dieses PACS

Drei Gründe.

01

Ein Archiv für alle Bilder

Alle Aufnahmen aller Modalitäten liegen zentral im DICOM-Standard — schnell im Kurzzeitarchiv, revisionssicher im Langzeitarchiv. Voraufnahmen sind sofort am Befundplatz.

02

Befunden im Viewer

Multi-Modality-Ansicht, Messungen und 3D-Rekonstruktion direkt im Browser — auf einer als Medizinprodukt der Klasse IIb (MDR) CE-gekennzeichneten Plattform.

03

Offen angebunden

RIS, KIS, Teleradiologie und Portale docken über IHE-Profile und HL7/FHIR an. Bilder fließen ohne Medienbruch durch den Workflow — standortübergreifend.

Standards · Zertifizierung

Drei Standards — und was sie für Sie bedeuten

DICOM Digital Imaging and Communications in Medicine

Der weltweite Standard für Format, Speicherung und Austausch medizinischer Bilddaten. Jede Modalität — CT, MRT, Röntgen — erzeugt DICOM-Objekte.

Was das für Sie bedeutet

Ihre Geräte und Ihr Archiv sprechen dieselbe Sprache, herstellerübergreifend. Sie wählen Modalitäten frei und vermeiden Insellösungen.

IHE Integrating the Healthcare Enterprise

Abgestimmte Integrationsprofile (z. B. Scheduled Workflow, Cross-Enterprise Document Sharing), die festlegen, wie DICOM und HL7 sauber zusammenspielen.

Was das für Sie bedeutet

PACS, RIS und KIS greifen ineinander — Termin, Auftrag, Bild und Befund laufen ohne Medienbruch. Das senkt Integrationsaufwand und Fehlerquellen.

Quelle: IHE International
MDR Klasse IIb Medizinprodukte-Verordnung (EU) 2017/745, Risikoklasse IIb

Ein PACS, an dem diagnostisch befundet wird, ist ein Medizinprodukt. Klasse IIb steht für erhöhte Anforderungen an Sicherheit, Qualität und klinische Bewertung (das frühere MPG ist seit 2021 abgelöst).

Was das für Sie bedeutet

Sie befunden auf einer als Medizinprodukt der Klasse IIb CE-gekennzeichneten Plattform — im Healthcare-Einkauf ein hartes Vergabekriterium.

Quelle: BfArM — Medizinprodukte
Erst Beratung. Dann Entscheidung.

In drei Schritten zum zentralen Bildarchiv

  1. 01

    Workflow-Check

    Wir nehmen Ihren heutigen Ablauf auf — von der Modalität bis zum Befundplatz — und benennen, wo Bilder gesucht, kopiert oder doppelt gespeichert werden.

  2. 02

    Migration & Anbindung

    Bestandsdaten werden DICOM-konform in Etappen übernommen; RIS, KIS und Modalitäten werden über IHE und HL7/FHIR angebunden — mit Parallelbetrieb, damit der Befundbetrieb weiterläuft.

  3. 03

    Echtstart & Betreuung

    Schulung, Echtstart, laufender Betrieb — auf Wunsch mit 24/7 Service Desk, Storage und Monitoring aus unseren Managed IT Services.

FAQ

Häufige Fragen zu PACS & Viewer

Kurz beantwortet — was IT-Leitung, Radiologie und Einkauf am häufigsten fragen.

Was ist ein PACS-System?

Ein PACS (Picture Archiving and Communication System) ist das zentrale digitale Bildarchiv einer Radiologie. Es löst Filmarchive und verstreute Modalitäten-Speicher ab: Aufnahmen werden im DICOM-Standard gespeichert, im Viewer befundet und über IHE/HL7 mit RIS und KIS geteilt — standortübergreifend und in Echtzeit.

Worin unterscheiden sich PACS und RIS?

Das PACS verwaltet die Bilddaten (Archivierung und Anzeige via DICOM). Das RIS steuert den organisatorischen Workflow: Termine, Aufträge, Befunde, Abrechnung und Dosismanagement. easequence liefert beides aus einer Hand und integriert es über IHE und HL7/FHIR.

PACS in der Cloud oder On-Premise?

Beides ist möglich — plus Hybrid. Die Wahl richtet sich nach Datenvolumen, IT-Strategie, Budgetmodell und regulatorischen Vorgaben. Cloud senkt die Anfangsinvestition, On-Premise gibt maximale Datenkontrolle; viele Einrichtungen kombinieren beides. Rechenzentrum und Speicherort werden vertraglich festgelegt — auf Wunsch in Deutschland.

Was bedeutet die Klasse IIb (MDR) bei einem PACS?

Klasse IIb nach der EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR (EU) 2017/745 bedeutet die CE-Kennzeichnung für diagnostische Zwecke mit erhöhten Anforderungen an Sicherheit und Qualität. Für Kliniken und Praxen ist das die Voraussetzung für die diagnostische Befundung am System.

Was kostet ein PACS-System?

Die Kosten hängen von Workstations und Nutzern, Speichervolumen, Modulen (z. B. Teleradiologie, klinische Spezialmodule), Schnittstellen und dem Betriebsmodell ab. Marktüblich bewegen sich PACS-Lösungen je nach Umfang im fünfstelligen Bereich, Cloud-Modelle als monatliche Miete; den genauen Rahmen kalkulieren wir nach Analyse Ihrer Anforderungen individuell.

Wie läuft die Migration vom Altsystem?

Bestandsdaten werden DICOM-konform migriert. Wir planen die Überführung in definierten Etappen mit Parallelbetrieb, damit der Befundbetrieb nicht stillsteht — inklusive Prüfung von Vollständigkeit und Integrität der Altdaten.

Fachlich geprüft: Projektingenieur PACS/RIS (IHE · DICOM) Stand: 2026-08 Quellen: DICOM, IHE, MDR (EU) 2017/745, StrlSchV

Normen (DIN, StrlSchG/StrlSchV, MDR, IHE) ändern sich — bei konkreten Projekten prüfen wir den aktuellen Stand. Bei Fragen erreichen Sie uns direkt — telefonisch oder per E-Mail.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihr Bildarchiv

30 Minuten, online, unverbindlich — wir sehen uns Ihre Bildquellen an, bevor wir empfehlen.

+49 3586 390 500 mail@easequence.de