Integration

Integration von PACS, RIS und KIS: aus Systemen ein Arbeitsablauf

Systeme zu kaufen ist der einfache Teil. Wir verbinden PACS, RIS, KIS und Modalitäten über DICOM, HL7/FHIR und IHE-Profile so, dass daraus ein durchgängiger Befundbetrieb wird.

  • IHE-konform
  • Klasse IIb (MDR)
  • 24/7 Service Desk
  • 01DICOM · HL7/FHIR · IHE-Profile
  • 02Schnittstellen · Migration · Inbetriebnahme
  • 03Parallelbetrieb und Vollständigkeitsnachweis
Warum Integration von uns

Drei Gründe.

01

Definierte IHE-Profile

DICOM, HL7 v2 und FHIR werden nach IHE-Profilen umgesetzt — so wird die nächste Anbindung Konfiguration statt Projekt. Auch Bestandssysteme anderer Lieferanten binden wir an.

02

Befundbetrieb läuft durch

Migrationen laufen im Hintergrund mit Parallelbetrieb und Rückfallebene. Die Radiologie arbeitet weiter, während Bilder, Befunde und Metadaten überführt werden.

03

Vollständigkeit wird belegt

Vor der Abschaltung des Altsystems steht ein Abgleich über Anzahl, Zuordnung und Lesbarkeit der Studien — dokumentiert. Erst dann geht es vom Netz.

Standards

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Stand: August 2026. Standards werden fortgeschrieben; bei konkreten Projekten prüfen wir den aktuellen Stand.

IHE Integrating the Healthcare Enterprise

IHE definiert Profile: verbindliche Vorgaben, wie DICOM und HL7 in einem konkreten Anwendungsfall zu nutzen sind — etwa beim Abruf von Voraufnahmen oder beim Abgleich von Patientenidentitäten.

Was das für Sie bedeutet

Fragen Sie im Auswahlverfahren, welche IHE-Profile ein System umsetzt. Das entscheidet darüber, ob die nächste Anbindung Konfiguration oder Projekt ist.

HL7 / FHIR Health Level 7 / Fast Healthcare Interoperability Resources

HL7 v2 ist der etablierte Nachrichtenstandard für Patientendaten, Aufträge und Befunde. FHIR ist der modernere, ressourcenbasierte Nachfolger, der zunehmend für Portale und mobile Zugriffe genutzt wird.

Was das für Sie bedeutet

Beide werden auf absehbare Zeit parallel existieren. Eine Landschaft, die beides beherrscht, hält Ihre künftigen Optionen offen.

Erst Beratung. Dann Entscheidung.

In drei Schritten zur integrierten Systemlandschaft

  1. 01

    Workflow-Check

    Systemlandschaft, Schnittstellen und Datenbestände aufnehmen — inklusive der undokumentierten Sonderwege. Daraus entstehen Zielarchitektur, Migrationsreihenfolge und Rückfallebene, schriftlich.

  2. 02

    Umsetzung & Parallelbetrieb

    Schnittstellen bauen, Daten überführen, im Parallelbetrieb abgleichen. Testbetrieb unter realen Bedingungen, bevor etwas scharf geschaltet wird.

  3. 03

    Echtstart & Betreuung

    Key-User-Schulung, Begleitung in den ersten Tagen, dokumentierte Übergabe — auf Wunsch mit 24/7 Service Desk aus unseren Managed IT Services.

FAQ

Häufige Fragen zur Integration

Kurz beantwortet — was IT-Leitung, Radiologie und Projektverantwortliche am häufigsten fragen.

Was bedeutet Integration in der Radiologie-IT?

Integration bezeichnet die Verbindung eigenständiger Systeme — PACS, RIS, KIS, Teleradiologie, Portale, Modalitäten — zu einem durchgängigen Arbeitsablauf. Technisch geschieht das über Standards wie DICOM, HL7 und FHIR sowie über IHE-Profile, die festlegen, wie diese Standards im konkreten Anwendungsfall zusammenspielen. Fachlich bedeutet Integration: Daten erscheinen an der richtigen Stelle im Prozess, ohne dass jemand sie ein zweites Mal erfasst.

Können Sie auch Systeme anbinden, die nicht von Ihnen stammen?

Ja, das ist der Regelfall. In den meisten Häusern steht bereits eine gewachsene Landschaft. Unsere Aufgabe beginnt genau dort: bestehende Systeme so zu verbinden, dass sie einen Ablauf ergeben — unabhängig davon, wer sie geliefert hat.

Wie lange dauert eine PACS-Migration?

Das hängt vom Datenvolumen, der Qualität der Altdaten und der Anzahl anzubindender Systeme ab. Eine belastbare Aussage ist nach der Bestandsanalyse möglich. Vorher zusagen können wir die Vorgehensweise: Parallelbetrieb statt Stichtagsumstellung, Abschaltung erst nach belegter Vollständigkeit.

Was passiert mit den Altdaten?

Sie werden überführt. Vor der Abschaltung des Altsystems steht ein Abgleich über Anzahl, Zuordnung und Lesbarkeit der Studien. Wo Altbestände nachweislich unvollständig oder beschädigt sind, wird das dokumentiert.

Brauchen wir für die Migration eine Betriebsunterbrechung?

In der Regel nicht. Migrationen laufen im Hintergrund, die Umstellung erfolgt schrittweise über einen Parallelbetrieb. Kurze Wartungsfenster für den Schnittstellenwechsel lassen sich meist in Randzeiten legen. Wo eine Unterbrechung unvermeidbar ist, steht sie vorher im Plan.

Fachlich geprüft: Projektingenieur Integration Stand: 2026-08 Quellen: DICOM, HL7 / FHIR, IHE-Profile

Normen (DIN, StrlSchG/StrlSchV, MDR, IHE) ändern sich — bei konkreten Projekten prüfen wir den aktuellen Stand. Bei Fragen erreichen Sie uns direkt — telefonisch oder per E-Mail.

Nächster Schritt

Bestandsaufnahme als erster Schritt

30 Minuten, online, unverbindlich — wir hören zu, bevor wir empfehlen.

+49 3586 390 500 mail@easequence.de